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Singekreis St. Marien

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Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder

Im Herbst des Jahres 1959 treffen sich sechs junge Menschen mit dem damaligen Kaplan der Gemeinde, Karl-Josef Rudolph, um nach dem obigen Motto gemeinsam zu singen und zu musizieren. Aus zunächst frei verabredeten Sing- und Spielabenden erwachsen schon bald regelmäßige wöchentliche Übungsabende. Nach und nach gesellen sich weitere sangesfreudige junge Menschen dazu, so dass aus den ersten Anfängen ein Chor erwächst, der recht schnell den Versuch der Mehrstimmigkeit wagt.

Als das Jugendheim fertig gestellt ist, kann der Singekreis sich wesentlich erweitern, denn nun steht ein größerer Raum zum Üben zur Verfügung.

1962 wird der Gründer und Leiter des Singekreises, Kaplan Rudolph, versetzt. Um die Chorarbeit weiterzuführen, übernimmt nach kräftigen Ermunterungen der Lehrer Horst Meißner, der auch heute noch die musikalische Leitung innehat, den Chor. Einen großen Förderer aber auch Kritiker findet der Singekreis beim damaligen Pfarrer der Gemeinde, Friedrich Brockschmidt. Er bestärkt die junge Singgemeinschaft darin, zusammenzubleiben.Bei den regelmäßigen wöchentlichen Übungsabenden werden Werke alter und neuer Komponisten einstudiert. Das alte Repertoire wird jedoch immer wieder aufgefrischt.

Kirchenmusik kann sich nur dort entfalten, wo Idealismus und aktive Mitarbeit vorhanden sind. Die Sängerinnen und Sänger sind Laien. Dementsprechend hart muss gearbeitet werden, um gesteckte Ziele zu erreichen.

Ein Chor hat als Botschafter der Gemeinde eine besondere Aufgabe zu erfüllen. So entwickeln sich im Laufe der Jahre zahlreiche Aktivitäten. Weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus gingen Chorausflüge - Georgsmarienhütte, Glinde bei Hamburg, Magdeburg, sogar Lublin in Polen - um nur einige Orte zu nennen. Natürlich wurden dort immer Messen musikalisch mitgestaltet.

Ein Höhepunkt der Auftritte unseres Chores war das alljährliche Konzert am zweiten Adventssonntag in unserer Kirche St. Marien. Einheimische Chöre und Musikgruppen traten hier zusammen mit unserem Singekreis auf. 24 Mal fand das „Adventliche Singen und Musizieren“ in voller Kirche statt. Der Erlös der Türkollekte kam voll und ganz dem Patenschaftsprojekt unserer Gemeinde „Verlassene Kinder in Campina da Lagoa“ (Brasilien) zugute.

Da wir aber ein Kirchenchor sind, wollen wir mit unserem Chorgesang dazu beitragen, im Singen zu beten, denn Singen ist besseres Beten. Neben dem Dirigenten, der für die musikalische Zielsetzung und Arbeit verantwortlich ist, setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

  • 1.Vorsitzender: Dieter Meise
  • 2.Vorsitzende: Annette Weiß
  • Schriftführer: Wolfgang Grüger
  • Kassenwart: Peter Niens
  • Chorleiter: Horst Meißner

Zur Zeit besteht der Singekreis St. Marien aus 29 aktiven und 18 passiven Mitgliedern.